Storch im Anflug auf dem Horst
f5.6 | 1/6400 | ISO 6400 | 500 mm | TF
Eigentlich nicht "Storch" sondern Weißstorch. Es gibt auch noch den Schwarzstorch, dieser ist deutlich scheuer, wurde aber auch schon bei uns gesichtet.
Während vor 20 Jahren bei uns der Storch eine Sensation war, gehört er inzwischen zur Normalität, Storchgruppen von bis zu 20 Tieren, können schon mal durch einen pflügenden oder mähenden Traktor angezogen werden. Eigentlich ein Zugvogel bleibt er immer öfter vor Ort und bietet auch im Winter tolle Motive.
Der Storch ist ca. 80 – 100 cm lang und hat eine Flügelspannweite von etwa 2 Meter. Er verständigt sich durch Klappern mit dem roten Schnabel, daher auch „Klapperstorch“. Er ernährt sich von kleinen Tieren wie Reptilien oder auch Insekten, er ist hier sehr flexibel.
Die Nester (Horst) sind weit oben, gerne nutzt er von Menschen errichtete Plattformen, die von weiten sichtbar sind und guten Raum zur Beobachtung und natürlich Fotografie geben.
Die Kiebitzwiese wurde 2002 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es liegt zwischen Fröndenberg und der Ruhr, wunderschöne Strommasten bieten den Vögeln zahlreiche Ausguckplätze.
Zwei Ausgucke sind auch für Menschen vorhanden (nicht so Rollstuhl geeignet), einer für den Morgen, der andere für den Abend, je nach Sonnenstand. Auf einfachen Wegen, kann man etwas um das Gebiet laufen, aber nicht vollständig –> Sackgasse.
Anreise: Schon etwas weiter entfernt von Iserlohn, daher besser mit Auto. Aber es liegt direkt am Ruhrradweg, auch da geht was, gerade bei schönem Wetter. Parkmöglichkeiten sind direkt an den Aussichtsplattformen vorhanden.
Ausrüstung: Die Landschaft ist hier nicht so spannend, also das dicke Tele reicht.
Zeit: Ganzjährig, im Winter etwas ruhiger, dafür aber gut Sicht.
Das Naturschutzgebiet wurde 2008 ausgewiesen. Es ist eine typische Weidenlandschaft mit viel Wiese, teilweise auch noch landwirtschaftlich betrieben.
Es besteht die Möglichkeit den Ausguck zu nutzen oder ca. 1km (Sackgasse) einen einfachen Wanderweg entlang der Wiese zu laufen. Achtung, teilweise leicht überwuchert, es kann feucht werden.
Anreise: Schon etwas weiter entfernt von Iserlohn, daher besser mit Auto. Einige Parkmöglichkeiten vorhanden.
Ausrüstung: Die Landschaft ist hier nicht so spannend, also das dicke Tele reicht. In den wärmeren Zeiten, gerne auch zusätzlich ein Makro.
Zeit: Ganzjährig, im Winter etwas ruhiger, dafür aber gut Sicht. Im Frühjahr und Herbst kann man immer wieder größere Schwärme von Zugvögeln beobachten, die hier rasten.
Leuchtender Nebel | f5.6 | 1/1250 s | ISO 400 | 20 mm | TF
Für viele ein Gewaltmarsch, aber es lohnt sich (an der Gabelung nach links). Besonders im Winter, wenn das Gebüsch und das Laub weg sind, hat man viele tolle Blicke auf die Ruhr.
Die Laien bleiben auf der Brücke Gut Wellenbad, Profis ziehen lieber die Ruhr entlang, bis nach Schwerte. Es empfiehlt sich das Fahrrad oder der Roller um schnell zwischen den Location zu wechseln im Wettlauf mit der Sonne. Wichtig: Es sollte Nebel sein, sieht besser aus und das ein oder andere zivilisatorische Hintergrunddetail verschwindet.
Location 1 – Mitten dazwischen
Von Gut Wellenbad ziehen wir los, bis zu den ersten Toren und halten uns hier links. Nach ca. 300 m öffnet sich der Blick zur Ruhr und hier fangen wir an mit Fotografieren.
Nebelstimmung in schwarz-weiß | f5.6 | 1/125 s | ISO 400 | 26 mm | TFBaumtrio | f5.6 | 1/200 s | ISO 400 | 24 mm | TF
Alter Baum | f5.6 | 1/100 s | ISO 400 | 36 mm | TFLangsam kommt die Sonne
Location 2 – Eigentlich Schwerte
Diese Stelle kennen eigentlich nur ein paar Hundebesitzer. Wir unterqueren die Brücke vom unteren Radweg, hier endet ein kleiner Nebenwasserarm und fangen an bei den Birken zu fotografieren. Der Stück ist recht klein, dahinter ist schon ein Bauernhof, aber sehr schön.
Die erste Birke | f5.6 | 1/26000 s | ISO 400 | 36 mm | TF
Einmal Nebelsuppe im Sonnenaufgang | f5.6 | 1/2500 s | ISO 400 | 36 mm | TF
Baumgruppe im Gegenlicht | f5.6 | 1/1600 s | ISO 400 | 16 mm | TF