Low-key ist ein technisch-gestalterischer Fotografie-Stil, bei dem dunkle Farbtöne vorherrschen. Hauptsächlich verwendet in der Schwarzweißfotografie, weisen Low-key-Bilder viele dunkle oder auch völlig schwarze Bereiche auf.
Die dargestellte Objekte werden in ihrer Plastizität durch Schatten modelliert. Die vorhandenen Lichtquellen werden als gestalterisches Element meist so eingesetzt, dass sie den Blick des Betrachters auf das Hauptmotiv lenken.
Ein kleiner Vogel mit viel zu großen Füßen, der schon mal vor die Füße läuft, aber kaum fotografiert wird, wohl deshalb weil die fotografische Herausforderung einfach zu groß ist
Aber das richtige Licht oder ein pfiffige Bearbeitung macht gleich viel mehr aus diesem unscheinbar schönen Vogel.
Die Sonne hat es geschafft, die Lichtstimmung ist traumhaft | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TF
Frühjahr und Herbst, kalter Morgen, es liegt ein herrlicher Nebel über der Wiese und man kann das eine oder andere zivilisatorische Detail geschickt verbergen.
Da dann doch wieder die gleichen Tiere da sind wie am Vortag, unser Tipp: einfach mal was ausprobieren und aus dem Spiel von Licht und Nebel das beste machen.
Noch herrscht Stille, alles wirkt geheimnisvoll, alles wacht auf | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFEin Schwan schiebt sich langsam vor die Posten, es verschwimmt alles im Nebel, Reduktion auf das Maximum | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFDie Sonne ist gerade aufgegangen, ein paar Wolken davor. Dann nur noch warten, bis der erste Vogel einfliegt. Ein kleines Detail, das den Farbrausch noch spannender macht | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFDie Sonne fällt ins Schilf ein und kämpft mit dem Nebel, es entsteht ein wunderschönes goldenes Glühen | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFDie Enten und Gänse starten und landen, gut aufpassen, mit der tiefenstehenden Sonne sind kurze Belichtungszeiten möglich, das Spiel der Wasserspritzer gibt viel Dynamik | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TF
Wehr im Morgennebel | f9 | 1/160 s | ISO 800 | 28 mm | TF
Wir laufen ca. 500 m an ruhrabwärts von Schoof's Brücke, die Ruhr wird zum kleinen See und stehen dann am Wehr.
Gerade im Nebel (immer wieder der Nebel) wirkt es wie ein mächtiges futuristisches Bauwerk. Unterhalb des Wasser kommt man gut ran, je nach Wasserstand, die Ruhr ist ein kleines Rinnsaal. Oberhalb finden wir einen kleinen Stausee, aber ebenfalls gute Standpunkte zum Fotografieren.
Anreise: Etwas weiter weg von Iserlohn bietet sich zunächst das Auto an, leider sind die Parkmöglichkeiten inzwischen sehr beschränkt, man muss mindestens 500 m laufen (aber sehr schön). Das Fahrrad ist hier durchaus empfehlenswert.
Ausrüstung: Für die Landschaft ein gutes Weitwinkel, aber hier sind auch einige Wasservögel, also auch immer ein Tele mit einpacken.
Zeit: Herbst und Frühjahr am frühen Morgen, kurz vor Sonnenaufgang. Wenn der Nebel sich verzieht, kommen viele Strommasten zum Vorschein.
Ach Du dicker Nebel | f8 | 1/20 s | ISO 800 | 36 mm | TFReduziert aufs Maximale | f8 | 1/10 s | ISO 800 | 36 mm | TFEin Baum erscheint | f9 | 1/60 s | ISO 800 | 36 mm | TF
Storch im Anflug auf dem Horst
f5.6 | 1/6400 | ISO 6400 | 500 mm | TF
Eigentlich nicht "Storch" sondern Weißstorch. Es gibt auch noch den Schwarzstorch, dieser ist deutlich scheuer, wurde aber auch schon bei uns gesichtet.
Während vor 20 Jahren bei uns der Storch eine Sensation war, gehört er inzwischen zur Normalität, Storchgruppen von bis zu 20 Tieren, können schon mal durch einen pflügenden oder mähenden Traktor angezogen werden. Eigentlich ein Zugvogel bleibt er immer öfter vor Ort und bietet auch im Winter tolle Motive.
Der Storch ist ca. 80 – 100 cm lang und hat eine Flügelspannweite von etwa 2 Meter. Er verständigt sich durch Klappern mit dem roten Schnabel, daher auch „Klapperstorch“. Er ernährt sich von kleinen Tieren wie Reptilien oder auch Insekten, er ist hier sehr flexibel.
Die Nester (Horst) sind weit oben, gerne nutzt er von Menschen errichtete Plattformen, die von weiten sichtbar sind und guten Raum zur Beobachtung und natürlich Fotografie geben.
Die Kiebitzwiese wurde 2002 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es liegt zwischen Fröndenberg und der Ruhr, wunderschöne Strommasten bieten den Vögeln zahlreiche Ausguckplätze.
Zwei Ausgucke sind auch für Menschen vorhanden (nicht so Rollstuhl geeignet), einer für den Morgen, der andere für den Abend, je nach Sonnenstand. Auf einfachen Wegen, kann man etwas um das Gebiet laufen, aber nicht vollständig –> Sackgasse.
Anreise: Schon etwas weiter entfernt von Iserlohn, daher besser mit Auto. Aber es liegt direkt am Ruhrradweg, auch da geht was, gerade bei schönem Wetter. Parkmöglichkeiten sind direkt an den Aussichtsplattformen vorhanden.
Ausrüstung: Die Landschaft ist hier nicht so spannend, also das dicke Tele reicht.
Zeit: Ganzjährig, im Winter etwas ruhiger, dafür aber gut Sicht.
Leuchtender Nebel | f5.6 | 1/1250 s | ISO 400 | 20 mm | TF
Für viele ein Gewaltmarsch, aber es lohnt sich (an der Gabelung nach links). Besonders im Winter, wenn das Gebüsch und das Laub weg sind, hat man viele tolle Blicke auf die Ruhr.
Die Laien bleiben auf der Brücke Gut Wellenbad, Profis ziehen lieber die Ruhr entlang, bis nach Schwerte. Es empfiehlt sich das Fahrrad oder der Roller um schnell zwischen den Location zu wechseln im Wettlauf mit der Sonne. Wichtig: Es sollte Nebel sein, sieht besser aus und das ein oder andere zivilisatorische Hintergrunddetail verschwindet.
Location 1 – Mitten dazwischen
Von Gut Wellenbad ziehen wir los, bis zu den ersten Toren und halten uns hier links. Nach ca. 300 m öffnet sich der Blick zur Ruhr und hier fangen wir an mit Fotografieren.
Nebelstimmung in schwarz-weiß | f5.6 | 1/125 s | ISO 400 | 26 mm | TFBaumtrio | f5.6 | 1/200 s | ISO 400 | 24 mm | TF
Alter Baum | f5.6 | 1/100 s | ISO 400 | 36 mm | TFLangsam kommt die Sonne
Location 2 – Eigentlich Schwerte
Diese Stelle kennen eigentlich nur ein paar Hundebesitzer. Wir unterqueren die Brücke vom unteren Radweg, hier endet ein kleiner Nebenwasserarm und fangen an bei den Birken zu fotografieren. Der Stück ist recht klein, dahinter ist schon ein Bauernhof, aber sehr schön.
Die erste Birke | f5.6 | 1/26000 s | ISO 400 | 36 mm | TF
Einmal Nebelsuppe im Sonnenaufgang | f5.6 | 1/2500 s | ISO 400 | 36 mm | TF
Baumgruppe im Gegenlicht | f5.6 | 1/1600 s | ISO 400 | 16 mm | TF