Greifvögel und Eulen
Mäusebussard
Auch er dreht seine Runden, schon von weitem ist sein Ruf bzw. Kreischen zu vernehmen …
Greifvögel und Eulen
Auch er dreht seine Runden, schon von weitem ist sein Ruf bzw. Kreischen zu vernehmen …
Greifvögel und Eulen

Der Rotmilan, auch Roter Milan, Gabelweih(e) oder Königsweih(e) genannt, ist eine Greifvogelart aus der Familie der Habichtartigen.
Der gut mäusebussardgroße, lang- und schmalflügelige Greifvogel hat seinen Verbreitungsschwerpunkt in Deutschland.
Auch wenn der Milan sich von Dezember bis Februar eine kleine Auszeit, steht er die restliche Zeit zur vollen Verfügung für den Fotografen. Meist kreist er alleine oder in kleinen Gruppen über die halboffene Landschaft, auch über Dörfer und an Stadtrand. Die Routen sind relativ fest und so kommt er immer mal wieder vorbei.
Das ändert sich nur, wenn irgendwo ein Traktor unterwegs ist, dann ist hier großes Treffen angesagt, zusammen mit der restlichen Großvogelschar.
Fotografisch ist er mit einem guten Teleobjektiv – gerade bei guten Wetter – gut abzulichten, da er recht gemächlich fliegt. Man sollte aber versuchen etwas auf die Haltung zu achten, einfach die Silhouette gegen den Himmel abzulichten ist langweilig und schon zu oft fotografiert.
Wenn das Tele nicht reicht, dann der Umgebung etwas Raum geben, zusätzliche Effekte wie Low-/High-Key geben dem Bild dann das gewisse „Etwas“.




Singvögel

Die Blaumeise (Cyanistes caeruleus) ist ein kleiner, lebhafter Singvogel aus der Familie der Meisen.
Sie ist etwa 11–12 cm groß und wiegt nur 9–12 Gramm. Typisch ist ihr leuchtend blaues Käppchen, die blauen Flügel und der blaue Schwanz. Die Unterseite ist gelb, oft mit einem dunklen Längsstreifen, und das Gesicht ist weiß mit einem dunklen Augenstreif. Diese kräftigen Farben machen sie leicht erkennbar.
Blaumeisen leben vor allem in Laub- und Mischwäldern, aber auch in Gärten, Parks und Obstwiesen. Sie sind sehr beweglich und neugierig und klettern oft akrobatisch an Zweigen oder kopfüber an Futterstellen.
Ihre Nahrung besteht aus Insekten, Spinnen und Larven, im Winter auch aus Samen und Nüssen. Während der Brutzeit fressen sie besonders viele Insekten.
Blaumeisen brüten gern in Baumhöhlen oder Nistkästen. Das Weibchen legt meist 8–12 Eier und brütet sie allein aus, während das Männchen Futter heranschafft.
Insgesamt gilt die Blaumeise als häufiger und gut angepasster Vogel, der besonders im Frühling durch seinen hellen, zwitschernden Gesang auffällt.
Singvögel

Die Kohlmeise (Parus major) ist die größte und bekannteste Meisenart in Europa.
Sie wird etwa 14–15 cm groß und wiegt 16–21 Gramm. Auffällig sind ihr schwarzer Kopf mit weißen Wangen, die gelbe Brust und der schwarze Längsstreifen auf der Bauchseite, der bei Männchen meist breiter ist als bei Weibchen. Rücken und Flügel sind überwiegend grünlich bis grau, mit hellen Flügelbinden.
Kohlmeisen sind sehr anpassungsfähig und leben in Wäldern, Gärten, Parks und Siedlungsnähe. Sie sind neugierig, durchsetzungsstark und oft an Futterstellen zu beobachten.
Ihre Nahrung besteht vor allem aus Insekten, Raupen und Spinnen, im Herbst und Winter auch aus Samen, Nüssen und Beeren. Während der Brutzeit sind sie wichtige Schädlingsvertilger.
Sie brüten in Baumhöhlen, Mauerspalten oder Nistkästen. Das Weibchen legt meist 6–12 Eier und brütet sie aus, während beide Eltern die Jungen füttern.
Die Kohlmeise ist für ihren klaren, wiederholenden Gesang bekannt, der oft wie „zi-zi-dääh“ oder „bitte-bitte“ klingt. Sie ist ein sehr häufiger Vogel und ein vertrauter Anblick in vielen Gärten.
Stadtgebiet Iserlohn
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Egal ob in der Stadt und auf dem Dorf - Unsere Singvögel sind überall zu finden. Gerade im Winter bei der hoffentlich eigenen Vogelfütterung geben Sie viel Grund zur Freude und immer ein gutes Motiv (auch ohne Futterhäuschen).
Die bekanntesten hier mal zusammengestellt
Iserlohner Norden
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Wo Landwirtschaft ist (mit etwas Bio) da sind auch Mäuse (oder Hühner in Freilufthaltung) und da sind unsere Greifvögel und Eulen auch nicht soweit.
Wichtig auch für Autofahrer, generell vorsichtig fahren.
Anreise: So einen richtigen Tipp gibt es nicht, ein guter Einstieg ist der Fuß-(Rad-)weg entlang der Bahnstrecke von Kalthof nach Rheinen
Ausrüstung: Generell sollte bei Wanderungen hier immer ein gutes Standardtele eingepackt werden
Zeit: Im Frühjahr sind die meisten Vögel wieder da, viele paaren sich und die Bäume lassen noch den einen oder anderen Blick durchs Geäst zu.
GoogleMaps: https://maps.app.goo.gl/wuHFzBksM2GezFVs8
Wasservögel der Ruhr
Der gemeine Schwan, ein Pärchen ist immer an der Ruhr, im Frühjahr häuft es sich dann. Charakteristisch die Fluggeräusche, dann heißt es das Tele hochzuziehen und Dauerfeuer.
Wasservögel der Ruhr
Na der Komeran kommt immer an. Früher etwas seltener heute schon fast alltäglich ist er beim Fischen oder beim Trocknen.
Röllingwiese

Der Eisvogel ist wohl der meist fotografierte Vogel bei uns und es wird wohl viel mit seinem "exotisch bunten" Aussehen zusammenhängen.
Eigentlich in freier Wildbahn nur schwer zu finden und zu fotografieren, aber an einigen Stellen hat sich der Eisvogel inzwischen mit dem Fotografen arrangiert.
Röllingwiese

Relativ selten zu sehen bei uns aber trotzdem zu finden. Der Seidenreiher, wurde früher noch als Kleiner Silberreiher bezeichnet und das ist auch leicht nachvollziehbar.
Da dann doch wieder die gleichen Tiere da sind wie am Vortag, unser Tipp: einfach mal was ausprobieren und aus dem Spiel von Licht und Nebel das beste machen.