Ein kleiner Vogel mit viel zu großen Füßen, der schon mal vor die Füße läuft, aber kaum fotografiert wird, wohl deshalb weil die fotografische Herausforderung einfach zu groß ist
Aber das richtige Licht oder ein pfiffige Bearbeitung macht gleich viel mehr aus diesem unscheinbar schönen Vogel.
Die Architektur des Iserlohner Schulungszentrums ist typisch für Schlüter: Böden, Wände und sogar die Fassade sind mit Keramik bzw. Naturstein gestaltet. Das Werk des Bonner Künstlers Christoph Dahlhausen rundet das Gesamtbild ab.
30 Minuten in den Westen, man ist im Ruhrgebiet. Viele interessante Reste der Industriekultur sind hier das Normal. Aber auch Natur, Landschaft und Tiere sind zu finden, ein Gebiet im Umbruch.
Mit den Ortsteilen Hennen und Drüpplingsen liegt Iserlohn direkt an der Ruhr. Sicherlich nicht der bekannteste Abschnitt, aber der schönste. Hier kommt die Ruhr aus dem Sauerland und fließt gemütlich durch breite Täler.
Die Ruhr gehört zu den bekanntesten Flüssen weltweit, da sie einem der größten Ballungsgebiete Europas den Namen gab. Aber kurz davor muss die Ruhr noch bei uns durch.
Am besten kann man der Ruhr auf dem Ruhrradweg folgen, er ist in unserem Gebiet gut ausgebaut, tagsüber teilweise recht voll. Die Fotoausrüstung sollte für Landschaft und Tiere geeignet sein.
Von Iserlohn in Richtung Norden bis man an der Ruhr ist. Die Dörfer Sümmern, Kalthof, Hennen und Drüpplingen mit zahlreichen angegliederten Ortsteilen und- teilchen prägen Landschaft und Infrastruktur.
Die Sonne hat es geschafft, die Lichtstimmung ist traumhaft | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TF
Frühjahr und Herbst, kalter Morgen, es liegt ein herrlicher Nebel über der Wiese und man kann das eine oder andere zivilisatorische Detail geschickt verbergen.
Da dann doch wieder die gleichen Tiere da sind wie am Vortag, unser Tipp: einfach mal was ausprobieren und aus dem Spiel von Licht und Nebel das beste machen.
Noch herrscht Stille, alles wirkt geheimnisvoll, alles wacht auf | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFEin Schwan schiebt sich langsam vor die Posten, es verschwimmt alles im Nebel, Reduktion auf das Maximum | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFDie Sonne ist gerade aufgegangen, ein paar Wolken davor. Dann nur noch warten, bis der erste Vogel einfliegt. Ein kleines Detail, das den Farbrausch noch spannender macht | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFDie Sonne fällt ins Schilf ein und kämpft mit dem Nebel, es entsteht ein wunderschönes goldenes Glühen | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TFDie Enten und Gänse starten und landen, gut aufpassen, mit der tiefenstehenden Sonne sind kurze Belichtungszeiten möglich, das Spiel der Wasserspritzer gibt viel Dynamik | f8 | 1/200 | ISO 200 | 40 mm | TF
Blick über den „Dorfplatz“ | f5.6 | 1/320 s | ISO 400 | 36 mm | TF
Auch wenn im Namen Dorf steht, es ist eine kleine liebevoll restaurierte Künstlersiedlung und eines der beliebtesten Ausflugziele für die Städter aus Iserlohn.
Hier ist auch ein kleines Cafe, bei warmen Wetter kann man gut draußen sitzen. Bei Veranstaltungen stark überlaufen. Gute Fotomöglichkeiten, rund um das „Dorf“ finden sich einige Skulpturen.
Anreise: Barendorf ist gut erreichbar, selbst mit den Öffentlichen.
Ausrüstung: Ein einfaches Standardobjektiv reicht, aber gerne kann man auch die volle Ausrüstung mitbringen.
Zeit: Zu jeder Zeit, Morgens ist man aber alleine, durch die Tallage kommt das Licht aber etwas später bzw. geht auch eher.