Das Tele ist zu kurz und trotzdem ein tolles Bild? Umdenken und das Objekt klein machen.
So kommen wir zum Negative Space – Negativer Raum mit Anklängen zur minimalistischen Fotografie. Zum Motiv, wird auch mit dem leeren Raum um das Motiv herum gespielt, wobei das Motiv oft im Randbereich angeordnet ist.
Hier steht also die Kunst des Weglassen im Vordergrund.
Die Kiebitzwiese wurde 2002 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es liegt zwischen Fröndenberg und der Ruhr, wunderschöne Strommasten bieten den Vögeln zahlreiche Ausguckplätze.
Zwei Ausgucke sind auch für Menschen vorhanden (nicht so Rollstuhl geeignet), einer für den Morgen, der andere für den Abend, je nach Sonnenstand. Auf einfachen Wegen, kann man etwas um das Gebiet laufen, aber nicht vollständig –> Sackgasse.
Anreise: Schon etwas weiter entfernt von Iserlohn, daher besser mit Auto. Aber es liegt direkt am Ruhrradweg, auch da geht was, gerade bei schönem Wetter. Parkmöglichkeiten sind direkt an den Aussichtsplattformen vorhanden.
Ausrüstung: Die Landschaft ist hier nicht so spannend, also das dicke Tele reicht.
Zeit: Ganzjährig, im Winter etwas ruhiger, dafür aber gut Sicht.
Das Naturschutzgebiet wurde 2008 ausgewiesen. Es ist eine typische Weidenlandschaft mit viel Wiese, teilweise auch noch landwirtschaftlich betrieben.
Es besteht die Möglichkeit den Ausguck zu nutzen oder ca. 1km (Sackgasse) einen einfachen Wanderweg entlang der Wiese zu laufen. Achtung, teilweise leicht überwuchert, es kann feucht werden.
Anreise: Schon etwas weiter entfernt von Iserlohn, daher besser mit Auto. Einige Parkmöglichkeiten vorhanden.
Ausrüstung: Die Landschaft ist hier nicht so spannend, also das dicke Tele reicht. In den wärmeren Zeiten, gerne auch zusätzlich ein Makro.
Zeit: Ganzjährig, im Winter etwas ruhiger, dafür aber gut Sicht. Im Frühjahr und Herbst kann man immer wieder größere Schwärme von Zugvögeln beobachten, die hier rasten.
Hier haben wir unsere heißesten Fotospots für "Birding" zusammengestellt. Speicherkarte ist in der Kamera, Akku ist geladen? Dann nix wie los
Gerade in den letzten Jahren hat sich einiges bei uns verändert, viele größere Vögel wie Reiher und Storch tauchen inzwischen vermehrt auf. Ein guter Einstieg sind die zahlreichen Beobachtungsstandorte, hier hat man eine 100%-Vogelsicherheit, kann üben und die Ergebnisse sollten für sich sprechen.
Ausrüstung: Immer das beste Tele, gerne auch mit Konverter, eine Kamera mit guter Serienbildrate ist von Vorteil, für die Vogelfotografie („Birding“) sind preislich kaum Grenzen nach oben gesetzt, aber auch hier gilt, das Foto entsteht hinter der Kamera
Zeit: Vögel kann man zu jeder Zeit fotografieren, morgens sind Vögel aber besonders aktiv, der frühe Vogel fängt den Wurm 🙂
Du bist hochspezialisierst und findest Dich in den Unmengen an Fotospots nicht mehr zurecht? Wir sind inzwischen auch überfordert. Vielleicht kommst Du mit dieser Übersicht weiter:-)
Du hast Langeweile, willst Dich über Vögel und Kamera austauschen und wissen, wo gerade seltene Vogelarten zu finden sind.
Dann komme an die Röllingwiese, hier findest viele und zum Teil ganz spezielle Vögel.
Die Röllingwiese ist ein Überschwemmungsgebiet der Ruhr, meist vollständig mit Wasser bedeckt, teilweise kann es aber auch Trockenlaufen. Zur Beobachtung wurde ein fester gut ausgebauter Beobachtungsstand aufgebaut, 6-8 Fotografen sollten Platz haben. Neben der A46 sind auch mehrere Stromautobahnen im Hintergrund, ohne Nebel wirkt dieser dann doch nicht mehr so naturnah.
Anreise: Schon etwas weiter entfernt von Iserlohn, daher besser mit Auto. Aber es liegt direkt am Ruhrradweg, auch da geht was, gerade bei schönem Wetter. Parkmöglichkeiten sind am anliegenden Wohngebiet vorhanden, ca. 100 m Fußweg.
Ausrüstung: Die Landschaft ist hier vielleicht nicht ganz so spannend, also das dicke Tele reicht. Bei Winterfütterung geht es auch etwas kürzer.
Nein es ist kein Bad, heute ist es eine Tagungsstätte entstanden aus einem alten Gutshof.
Gute Parkmöglichkeiten, eine schnelle Anbindung machen das Gut zu einem beliebten Ausgangspunkt für Fahrradfahrer, Hundeausführer, Jogger und zwischendurch auch Fotografen. Ein idealer Startpunkt um in den Ruhrradweg einzusteigen.
Anreise: Schon etwas weiter entfernt von Iserlohn, daher besser mit Auto. Aber es liegt direkt am Ruhrradweg, auch da geht was gerade bei schönem Wetter. Parkmöglichkeiten sind an der Straße vorhanden, teilweise etwas voller (tagsüber).
Ausrüstung: Hier kann eigentlich die volle Ausrüstung mit, Weitwinkel für Landschaft, Standard für Bäume und Hunde, Tele für Tiere und für das Makro findet sich auch immer was.
Zeit: Ganzjährig, im Winter etwas ruhiger, dafür aber gute Sicht auf die Ruhr. Es empfiehlt sich kurz vor Sonnenaufgang zu kommen, hier ist es noch ruhig. Wenn Nebel ist, steht dem guten Foto nichts mehr im Weg. Tagsüber – bei guten Wetter teilweise schon zu viele Besucher.